Kommentar Thügida Altenburg und der soziale Klassenkampf

Am Montag, den 19.10. fand in Altenburg … blablabla

Videos, Fotos, Text, blablabla

Am Nichts anderes verbirgt sich hinter dem Protest, nur ist der soziale Klassenkampf durch die Medien derart kaschiert, manipuliert und instrumentalisiert, dass es nach außen wie ein rechts-links-Kampf aussieht. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass das hier keine Rassisten sind, die hier stehen. Es sind keine Menschen, die mit dem inneren Bedürfnis auf die Straße gehen, Gaskammern und Konzentrationslager wieder aufzubauen oder fremdländisch aussehenden Menschen an die Gurgel zu springen. Es führen Rassisten diese Bewegung an, ja, aber folgen tun Menschen, welche von sozialen Abstiegsängsten geplagt werden. Blendet man das ganze Drumhererum aus, eine Momentbildaufnahme, so stehen sich hier tatsächlich das einfache Volk und die Regierung nebst abhängigen Fußvolk gegenüber. Auf der Regierungsseite stellt man sich allerdings nicht die Frage, wie es soweit kommen konnte, dass diese Menschen von einer rechts-außen-Partei so einfach abgeholt werden konnten. Kein Funken Selbstkritik an der jahrelangen Austeritätspolitik, kein Funken Selbstkritik, was eine Flut des Landes mit weiteren Bedürftigen für diese Unterschicht bedeutet, für unseren Sozialstaat, die innere Sicherheit, für das Leben der kleinen Leute, die sich den Billigwohnraum mit den Flüchtlingsströmen teilen müssen, die mit der zunehmenden Kriminalität und der zu erwartenden Getthoisierung tagtäglich klarkommen werden müssen. All dies interessiert die politische Kaste nicht und ihre Antwort auf die Ängste der Menschen ist nichts anderes als ein Stinkefinger. Zudem werden sie von oben herab abgekanzelt, verspottet und verhöhnt. Seht her, Pack, wir verachten Euch. Ihr seid Nazis. Das ist eine unterschwellige Klassifizierung, Diskriminierung einer vermeintlich wertlosen Unterschicht, wie man sie aus den dunkelsten Zeiten unserer Geschichte kennt. Wenn man es auf die Spitze treibt, darf man gern fragen, auf welcher Seite die wirklichen vermeintlichen Herrenmenschen stehen. Und wieder einmal bewahrheitet sich der Spruch:

Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus. (Zitat von Ignazio Silone – Schriftsteller und Sozialist)

Über Michael Külbel

Michael Külbel ist freischaffender Künstler und Grafikdesigner aus Altenburg. Seit 2015 arbeitet er mit im Team von altenburg-online.de im Bereich Redaktion, Administration, Gestaltung und Berichterstattung.

siehe auch

Andreas Sickmüller AfD

Im Gespräch mit Andreas Sickmüller

Michael Külbel: Herr Sickmüller, sie haben mit dem Bürgerforum Altenburger Land in den vergangenen beiden …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.