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Aufforstungs-Projekt in Altenburg-Nord Rückbau hat begonnen

Aufforstung Altenburg Nord Stauffenbergstraße
Aufforstung Altenburg Nord Stauffenbergstraße

Entlang der Stauffenbergstraße in Altenburg-Nord sind in diesen Tagen diverse Baufahrzeuge im Einsatz. Dabei handelt es sich gewissermaßen um die Vorboten der angekündigten Aufforstungen. Denn bevor Bäume und anderes Grün gepflanzt werden, müssen aufwändige Rückbaumaßnahmen stattfinden. Wie berichtet lässt das Straßenbauamt Ostthüringen auf Flächen, auf denen einst Wohnblöcke standen, einen kleinen Wald wachsen (die Pressestelle informierte). Das Wohngebiet profitiert auf diese Weise vom Bau der Ortsumfahrung Gößnitz, denn die diversen landschaftspflegerischen Maßnahmen sind der gesetzlich vorgeschriebene Ausgleich für den Flächenverbrauch im Zuge des Straßenbaus.

Alles in allem erstrecken sich die laufenden Maßnahmen entlang der Stauffenbergstraße auf eine Fläche von rund 34.000 Quadratmetern, wobei es genau genommen mehrere Teilflächen sind. Auf knapp 9000 Quadratmetern soll es Aufforstungen geben, dort werden vorrangig Traubeneichen, Winterlinden und Ulmen gepflanzt. In die Erde kommen junge Bäume, nämlich zwei- bis dreijährige Sämlinge. Gut 13.000 Quadratmeter sind für flächige Gehölzpflanzungen vorgesehen, dort werden beispielsweise Feldahorn, Hainbuche, Vogelkirsche, Haselnuss, Weißdorn, Wildapfel, Wildbirne und Schlehe angepflanzt. Auf etwa 4300 Quadratmetern soll Rasen gesät werden, hinzu kommt die Begrünung von Randbereichen mit extensiver Nutzung (rund 7800 Quadratmeter).

Bevor mit den aufwändigen Pflanzungen begonnen werden kann, werden noch Reste der vormaligen Bebauung beseitigt. So läuft zurzeit der Rückbau alter Wege und Parkplätze. Die Pflanzungen sollen noch vor Einbruch des Winters geschafft werden.

Nach öffentlicher Ausschreibung wurde ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb aus Nobitz mit der Durchführung der skizzierten Maßnahmen beauftragt. Die Landschaftsbaufirma wird überdies für die kommenden fünf Jahre die Pflege der Groß-Pflanzung übernehmen.
Die Kosten summieren sich auf rund 136.000 Euro.

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