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ISIL-Terroristen, versteckt unter Flüchtlingen, könnten Europa infiltrieren, warnt Papst Franziskus

Papst Franziskus warnt vor den Gefahren, dass Terroristen zusammen mit Flüchtlingen nach Europa einsickern.

By: Norbert Staudt

Papst Franziskus hat davor gewarnt, das ISIL-Terroristen versuchen könnten, Europa zu „infiltrieren“, indem sie sich unter den Flüchtlingen verstecken, die auf den Kontinent aus Kriegszonen wie Syrien und Libyen einströmen.

Er sagt, das Italien besonders verwundbar sei, denn ISIL hat sich nur wenige hundert Seemeilen an der Wüstenküste Libyens festgesetzt.

„Es ist wahr, das heutzutage die territoriale Sicherheit nicht mehr die gleiche wie in anderen Perioden (ohne Massenmigration) ist“, sagte der jesuitische Papst einem portugiesischen Radiosender in einem ausführlichen Interview, Tage zuvor er sich auf die anstrengende Reise nach Kuba begab.

„Es entspricht der Realität, dass nur 400 km von Sizilien eine unglaublich grausame Terroristengruppe herrscht. Deshalb besteht die Gefahr einer Infiltration, das ist wahr.“

Politiker im Westen haben lange davor gewarnt, dass ISIL-Kämpfer versuchen könnten, nach Europa zu gelangen, indem sie sich unter die Flüchtlinge mischen, welche sich von Nordafrika und der Türkei ergießen.

Viele Sicherheitsexperten sagten, das Risiko wäre gering im Vergleich zur großen Zahl der im Westen aufgewachsenen islamischen Fanatiker aus denen sich die Terroristengruppen in Ländern wie Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden rekrutieren könnten, falls sie eine Attacke planten.

Sicherheitsanalysten meinten, dass es zeitaufwendig und gefährlich sei, Terroristen in undichten Fischerkähnen und Gummibooten, welche Schleuser benutzen, von Libyen nach Italien und von der Türkei zu den griechischen Ägäisinseln zu schicken.

Nichtsdestotrotz hat der Papst die Risiken benannt, welche die hohe Zahl der Flüchtlinge mit sich bringen, meist Syrer, Afghanen und Iraker, die wöchentlich nach Europa kommen.

In ihrem Propagandavideo droht der IS, Rom als Wiege der westlichen Christenheit zu erobern und die schwarze Fahne des Kalifats auf dem Petersdom zu pflanzen.

Man fragte den Papst, ob Rom und der Vatikan potentielle Ziele seien.

„Ja, keiner ist gegen Bedrohungen immun, aber man kann Vorkehrungen treffen“, sagte er dem katholischen Radiosender Renascenca.

Der Konflikt, vor dem die Flüchtlinge fliehen, sei nur „die Spitze des Eisbergs“, sagte er.

Es gäbe tieferliegende Gründe für den Massenexodus, unter anderem „ein schlechtes und unfaires Sozial- und Wirtschaftssystem.“

Zu Beginn des Monats appellierte der Papst an jede katholische Gemeinde und Klöster, eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen. Er versprach als Vorbild zwei Familien im Vatikan unterzubringen.

„Wenn ich sage, dass die Gemeinden eine Familie willkommen heißen sollten, dann meine ich nicht, dass sie die im Priesterhaus unterbringen sollen, sondern dass jede Gemeinde schauen soll, ob vielleicht Platz in einer Schule sei oder ob eventuell ein kleines Apartment angemietet werden könne“, sagte er am Montag bezüglich seines Appells.

Es gäbe katholische Konvente, „die leer stünden“. Der Vatikan habe bereits seine Flüchtlingsfamilien ausgewählt, sagte er.

Der Papst betonte, dass man Flüchtling willkommen heißen soll, aber dass wir nicht „naiv mit der Krise umgehen dürfen, denn Europa ist selbst in einer Krise mit hoher Arbeitslosigkeit.“

Auf die Frage nach seiner großen Popularität in der Welt mahnte er zu Bescheidenheit, denn so etwas in dem Maße sei nicht von Dauer.

„Jesus war auch mal populär und schaut, wie es geendet ist. Somit hat keiner auf der Welt eine Garantie der Glückseligkeit.“

Zufügend sagte er: „Etwas tröstet mich – dass der heilige Petrus eine große Sünde beging und Jesus verleugnete, aber dann zum Papst gewählt wurde. Wenn sie ihn trotz der großen Sünde wählten, dann habe ich nichts zu befürchten, denn der Herr beschützt mich genau wie Petrus.“

Quelle:

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/11863978/Europe-is-at-risk-from-incredibly-cruel-Isil-warns-Pope-Francis.html?fb_ref=Default

Über Dr. Gunter Seyffarth

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