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Die große Enttäuschung – Ein objektiver Lagebericht an den Grenzübergängen von Lars Franke

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Vor Beginn der Reise wurden Feinheiten mit der stellvertretenden Chefin der Pressestelle Stadt Passau, Frau Schm… abgeklärt, welche Grenzübergänge zur Besichtigung vorgeschlagen und besichtigt werden können. Daraufhin entschied ich mich, für den Grenzübergang Wegscheid. Sie riet jedoch, mir vorher den Hauptbahnhof Passau/Dreiländerhalle anzuschauen und in Absprache mit den Bundesbeamten der Identifizierung der Neuankömmlinge beizuwohnen. Gesagt, getan, fuhr ich zur Dreiländer-Halle. In dem Areal der Dreiländer-Hallen sind laut Bundespolizei die Hallen für mehrere tausend Ankömmlinge zur Aufnahme bereit. Zum Zeitpunkt meines Besuches (ich blieb hier aber im Auto) war aber lediglich die X-Point Halle überwiegend mit Männern besetzt. (Bild 1)

Nach einer weiteren Anfrage wurde mir mitgeteilt, dass es momentan eine zweitägige Verminderung der Zugangszahlen gab. Der Grund für die am Tag verhältnismäßig wenigen Asylsuchenden war ein Streik der griechischen Schiffsgesellschaften. Laut einem Verantwortlichen vor Ort, staute sich dadurch in Griechenland eine Menschenmenge von bis zu 150.000 Leuten an.

Als nächstes Ziel wurde der Passauer Bahnhof festgelegt. Hier beobachtete ich die Identifikation der Reisenden. Im Bereich der ehemaligen Güterabfertigung stand ein großes Zelt einer Bayrischen Brauerei (Bild 2), in der zum Zeitpunkt des Besuches um die dreihundert Ankommenden von der Bundeswehr, dem DRK und der Bundespolizei versorgt wurden. In den folgenden 15 min kamen vom Bereich der Gleise ständig neue Menschenmassen in Gruppen von jeweils bis zu fünfzig Personen, meist junge Männer (Bild 3). Weiterfahrt nach Wegscheid.

  • Bild 2 
  • Bild 3 
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Zelt einer Bayrischen Brauerei

 

Bild 3
Gruppen von jeweils bis zu fünfzig Personen, meist junge Männer

Ankunft am Checkpoint (Straßensperre/Grenzübergang Österreich)(Bild 4). Trotz Verbot fuhr ich durch die Absperrung in Richtung Grenzübergang und traf nach ca. 300 m auf Beamte der Bundespolizei. Ich erklärte mein Vorhaben über die Dokumentation der Reisenden und bekam nach ca. 10 min die Information, dass mich der Pressesprecher der Bundespolizei Hr. W. Rodeh… empfangen wird. Während der Wartezeit erklärte mir der Beamte, dass er und 40 Weitere die Einreisenden nach Deutschland koordinieren. Ebenfalls im Wartezeitraum kamen mehrere Busse der Bundespolizei, die die Ankömmlingen zur Weiterfahrt nach Passau aufnahmen (Bild 5).

  • Bild 4
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Straßensperre/Grenzübergang Österreich
Straßensperre/Grenzübergang Österreich

Ankömmlingen zur Weiterfahrt nach Passau
Ankömmlingen zur Weiterfahrt nach Passau

Der nun anwesende Pressesprecher teilte mir auf Anfrage mit, dass fast stündlich ein Bus aus Slowenien auf österreichischer Seite die Ankommenden entlädt; das österreichische Bundesheer diese notdürftig versorgt und zur sofortigen Weiterreise bereit macht. Es erfolgt aber hierbei kein Gesundheitscheck in Österreich sowie in Deutschland.

Nachdem ich einen österreichischen Bundesheersoldaten aus der Nachrichtentruppe angesprochen und mit ihm über seine Ablehnung an Frau Merkel debattiert habe, betrat ich den eingezäunten Bereich, um mit den angereisten Menschen sprechen zu können. Mir fiel hier wieder sofort der hohe Anteil an Männern und männlichen Jugendlichen auf, die sicher eine Quote von 70 % ausmachten.

Meine Vorbereitung zur Aufklärarbeit in den Camps mit den Asylbegehrenden hatte ich schon fertig. Diese bestand aus Folgendem:

Bilder von Zeltstädten und Turnhallenmassenbelegungen
Deutschlandkarte mit Landesgrenzen und Verweis auf Weiterreisepunkte
Bilder von Brandanschlägen und Massendemonstrationen in Ostdeutschland

Nicht mit hatte ich Bilder von tollen Wohnungen, geschenkten Autos und wahnsinnig gut bezahlen Jobs (Bild 6/7). Was ich auch nicht mit, oder an meiner Jacke sichtbar hatte, war ein Anstecker oder Aufkleber von “EU Präsident Merkel”.

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Bilder, was die Flüchtlinge erwartet
Bilder, was die Flüchtlinge erwartet

Bilder, was die Flüchtlinge erwartet
Bilder, was die Flüchtlinge erwartet

Im Lager hatte das rote Kreuz Zelte, Tische, Bänke und Versorgungswagen bereitgestellt und Suppen/Getränke verteilt. Andere “Einheimische”, außer mir, stellte ich im eingezäunten Übergangsbereich nicht fest.

Gut gelaunte Ankömmlinge
Gut gelaunte Ankömmlinge

Im hinteren Teil des Areals, fand ich nach kurzem Rundgang eine Truppe junger Männer, deren lustige Art mein Interesse zum Dialog lockte (Bild 8).
Unser Gespräch begann mit Vorstellung der Namen und der Nationen. Hierbei war ich schon verdutzt, dass nur einer der jungen Herren englisch bzw. überhaupt etwas von sich geben konnte, was einen Rückschluss auf die Herkunft ergab. Nun gut, mein Gesprächspartner war jung, fit, attraktiv und auf den ersten Blick auch gut gebildet. Er sagte er käme aus Damaskus, floh vor Krieg, ist Student und möchte nach Großbritannien. Meine Überlegung: „Damaskus Krieg“? „Großbritannien“? Ich wurde stutzig und fragte weiter: „Warum seid ihr hier“? Die Antwort war simpel: „Merkel hat uns gerufen, Flat (Wohnung), Job und Autos. Sie hat uns alles versprochen!“

Ich war vollkommen überrascht von seiner Aussage und fragte hartnäckig weiter: „In Damaskus herrscht doch kein Krieg! In Damaskus ist Frieden!“ Er stolperte sich weiter ins Gespräch und begann seine Herkunft in Richtung Nordsyrien zu verlegen. Seine Ambition nach Europa zu kommen, war einzig und allein der Ruf Angela Merkels und ihrer Versprechen auf ein leichteres Leben in Europa. Seine Freunde, sagte er mir, wollten nach Belgien/ Schweden und Frankreich. Ich teilte ihnen mit, dass sie erst einmal eine Unterkunft in einer deutschen Turnhalle zu erwarten haben und nicht eine Wohnung in Skandinavien, denn dieses Land – so wie auch Großbritannien – haben ihre Grenzen geschlossen. Ungläubige Blicke und die Frage wo nun hin?

Junge Männer mit asiatischen Gesichtern
Junge Männer mit asiatischen Gesichtern

Ich beendete das freundliche Gespräch und begab mich zu einer Gruppe von sehr jungen Burschen mit teilweise asiatischen Gesichtern. Alle teilten mir freundlich mit, dass sie aus Afghanistan kämen und weiter nach Schweden wollten (Bild 9).Auf meine Frage, warum sie aus Afghanistan geflohen sind und nicht gegen den Taliban kämpfen, kam der Satz: ” Wir sind Studenten und kämpfen nicht”. „Gut, dachte ich mir, verübeln kann man Niemandem etwas“. Es waren eben die Nächsten, die eigentlich nicht nach Deutschland kommen wollten, bzw. nicht einmal den Anschein machten, ihrem eigenen Land zu helfen. Ich erklärte diesen, dass Schweden die Grenzen geschlossen hat und momentan alle in Deutschland festsitzen.

Ihre Antwort war; “Da gehen wir halt woanders hin, Frau Merkel hat uns nach Europa gerufen und wir sind jetzt gekommen”. Im Laufe der Unterhaltung gesellten sich immer mehr Reisende dazu und stellten Fragen zu den Möglichkeiten nach Skandinavien oder Großbritannien einreisen zu können. Ein Mann, gut gekleidet mit einem großen Goldring am Finger fragte, wie lange er mit dem Zug von Wegscheid nach Dortmund brauch, er möchte zu

Bild 10
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seinem Onkel (Bild 10). Ich klärte ihn und die mittlerweile auf 20 Personen angestiegenen Interessierten auf, dass er und alle anderen Flüchtlinge keine Touristen sind, die einfach reisen können wie sie möchten. Nach der Fotodokumentation in meinem Ordner, wo auch Zelte, Turnhallen und Fremdenfeindlichkeit aufgezeigt werden, kam die Frage: “Wo kann ich denn in Europa noch hin, um Wohnung und Job zu bekommen”? Meine Antwort war ehrlich: “Das entscheidest nicht du, sondern das Gesetz in Deutschland”. Er wollte sofort in ein anderes Land und fragte (wie 5 Andere auch), evtl. nach Frankreich und wie er dort hinkommen könne. Auch hier kam meine Antwort: “Nur Deutschland und Österreich nehmen momentan noch auf”! Große Augen und Unverständnis machten sich breit. “Frau Präsident Merkel hat uns doch zur Arbeit und zum Leben in Europa gerufen”. “War es alles eine Lüge”? Wo sind die Wohnungen und das schöne Leben was wir im TV gesehen haben?“ Ich sage ja, alles eine Lüge”.

Er bedankte sich bei mir und verschwand sichtlich traurig in der grauen Masse. Während ich meine Unterlagen und Kamera sortierte umringten mich immer mehr Menschen aus alle Herren Länder/Kontinente der Erde… Afrikaner, Mongolen, Afghanen, Pakistani usw. Sie stellten die gleiche Frage: “Ist Schweden noch offen”? Ich verneinte und wunderte mich immer mehr über den Ansporn der die Menschen treibt. Kriegsflüchtlinge habe ich bei über 50 Leuten keinen Einzigen treffen können.

Ein junger Mann sprach mich Minuten später dann doch noch auf Deutschland und die von mir gezeigten Unterkünfte an. Er kam aus dem Iran ist Fußballtrainer und hatte dort Haus und viel Geld (Bild 11-12). Europa hatte er schon als Tourist gesehen und erlebt, hier gefiel es ihm. Er stellte mir seine Frau vor -europäischer Look, blonde kurze Haare und ein goldenes Kreuz am Hals. Sie war sein Ansporn. Er wollte dass seine Frau als Christ in Deutschland arbeiten und frei leben kann. „Herzlich Willkommen“ dachte ich mir, solche Männer achte und respektiere ich gern. So viel europäisches modernes Denken hatte bis jetzt von allen nur er. Er versicherte mir, wenn er mich in drei Jahren wieder trifft, hat er für das Land, wohin er gegangen ist, seine ganze Kraft und seinen Geist eingebracht, erfolgreich, ist und keine müde Mark umsonst bekommen hat. „Herzlich Willkommen“, solche Menschen kann man integrieren.

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  • Bild 12 
Um ihre Hoffnungen betrogene Menschen
Um ihre Hoffnungen betrogene Menschen

Um ihre Hoffnungen betrogene Menschen
Um ihre Hoffnungen betrogene Menschen

Bild 13
Bild 13

Eine kleine sonderbare aber für mich verständliche Geste einer sehr attraktiven, doch leider teilverschleierten (Herkunft unbekannt) jungen Mutter, kann ich hier nicht vorenthalten (Bild 13). Als ich mit meiner Aufklärarbeit zugange war, schauten mich ihre dunklen und sorgenvollen Augen unentwegt an und zeigten mir ihre eigentliche Ablehnung zur gewollten/gezwungenen Reise ihres Mannes. Bei jedem Satz meiner Ausführungen schüttelte sie ungläubig ihrem Kopf und die Hand ihres Mannes. Nachdem ich ihr Bilder der Turnhallenunterkünfte, der Zeltstädte und Containerdörfer gezeigt habe, war es ihr anzumerken, dass sie dies von Anfang an vorhergesehen hatte und sich nun alle ihre Vorstellungen bestätigten. Sie zeigte auch vollstes Verständnis, als ich die Angst unserer Bevölkerung ansprach und ihr von den dieses Jahr schon 2,5 Millionen in Deutschland und Nordeuropa eingereisten Südländern berichtete. Dass es auch Probleme mit den unzähligen Menschen und ohne Pässe eingereisten Illegalen aus Nordafrika gibt, wir die Menschen optisch nicht unterscheiden können, ob Syrer, Tunesier oder Albaner. Eigentlich traurig, nur wie naiv muss man sein, um solchen Versprechungen von kostenlosen Häusern, Autos und wahnsinnig toll bezahlten Jobs zu glauben. Auch sie und ihr Mann waren in ihren Herkunftsländern sicher keine armen oder dummen Leute, denn der Gebrauch der englischen Sprache, des öffentlichen und optischen Auftretens waren verblüffend. Nach über einer Stunde Aufklärung verabschiedete ich mich von dem Lager an der deutsch-österreichischen Grenze in Richtung Slowenien.

Mist… 50 Kilometer gefahren und ein Fahrzeugdefekt beendete die Reise. Motorkontrolle an und Fahrzeug im Notlauf. Schade, vorzeitige Heimfahrt und Beendigung des weiteren Vorhabens.

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Das Wichtigste kommt nun. Mein Fazit und persönliche Meinung zum Wirrwarr der massenhaften Einwanderung in mein Land, meine Stadt und meine Straße:

Ich habe viele Asylbegehrende in wahnsinnig kurzer Zeit ankommen sehen. Ich habe viele Asylbegehrende gesehen, die einfach nur als Glücksritter zu bezeichnen sind. Ich habe mit sicher 50 Angekommenen sprechen können und keinen einzigen Kriegsflüchtling kennengelernt. Fast alle, mit denen ich gesprochen habe, wollten nicht nach Deutschland oder nach Österreich. Ob diese Quote Bestand hat bezweifle ich. Es war halt so an meinem Besuchstag. Alle sind nur dem Ruf von Angela Merkel in Richtung des „gelobten Landes“ gefolgt. Keiner, der mit mir im Dialog stand, war arm oder in einer sichtbar schlechten Verfassung. Alle sprachen von Wohnungen, Häusern, Nahrungsmitteln und Arbeitsplätzen, die natürlich Europa bezahlt.

Meine Meinung! Es muss eine Aufklärung der Situation in Europa vor Ort in den Lagern im Nahen Osten erfolgen! Den Menschen muss der Drang nach dem versprochenen sorgenfreien Leben genommen werden. Für mich habe ich auch viel Positives mitnehmen können. Jeder von den Gesprächspartnern hätte ohne weiteres in meinem Haus mit übernachten können, ohne dass meine Familie Angst haben müsste. Jeder war in seiner Art nicht anders als ich. Jeder hatte ein Ziel und Hoffnung auf ein Leben ohne Not. Jetzt kommt’s … aber jeder wurde von unserer falschen Politik und durch Lügen zur Reise ermutigt. Wenn mich jemand auf Mitleid oder Empathie anspricht: Ja, na klar habe ich Mitleid. Na klar habe ich Empathie, doch als heimatliebender Vati/ Mann/ Onkel/ Bruder/ Sohn und Enkel, geht mir die Sorge um die Zukunft unseres Landes mehr zu Herzen, als das Leben der unendlichen Menschenmassen aus dem Süden unserer Welt. Wir können hier nicht allein die Probleme dieser Länder lösen und bezwingen. Die Hauptschuldigen dieser Völkerwanderung sind uneingeschränkt die USA und ihre Vertreter in Mitteleuropa, Angela Merkel und Ihr höriges Gefolge in Berlin. Ihre Lügen und die daraus entstandene Reisewelle, kann nur durch eine Revision ihrer Aussagen und den Rücktritt der verantwortlichen Politikerin erfolgen. Nicht die Reisenden sind das Problem, sondern die Politik des Wegredens und Wegschauens. Ich hoffe, ich habe euch mit diesem Bericht nicht gelangweilt. Jeder kann sich vielleicht ein etwas objektiveres Bild der Lage machen.

Viele Grüße, Euer Lars Franke.

Über Michael Külbel

Michael Külbel ist freischaffender Künstler und Grafikdesigner aus Altenburg. Seit 2015 arbeitet er mit im Team von altenburg-online.de im Bereich Redaktion, Administration, Gestaltung und Berichterstattung.

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