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Zwischen 900 und 1000 Teilnehmern bei der 4. Demonstration des Altenburger Bürgerforums

 

4. Demo Bürgerforum Altenburg
4. Demo Bürgerforum Altenburg

Auch nach dem Wechsel des Demonstrationsortes konnte das Altenburger Bürgerforum wieder eine beachtliche Menge an Menschen mobilisieren, um der 4. Demo am 24.01.2016 beizuwohnen. Zwischen 900 und 1000 Demonstranten beteiligten sich an der Demonstration.

Peter Kalkofen
Peter Kalkofen

Peter Kalkofen, der extra aus Hannover angereist war, nutzte das Podium, um die Zuhörer über die Machenschaften aufzuklären, die hinter den Gesetzesvorhaben von TTIP und CETA stecken. Durch die geplanten Schiedsgerichte, die keiner demokratischen Kontrolle mehr unterliegen, würden multinationale Konzerne die Macht über demokratische Prinzipien der Völker Europas an sich reißen. Er belegte dies mit Beispielen, wie bereits bestehende Freihandelsabkommen dafür sorgen würden, dass Konzerne Staaten mit exorbitanten Schadensersatzklagen überziehen. Errungenschaften der sozialen Absicherung und ökologischer Standards hätten bei dem Inkrafttreten der Freihandelsabkommen quasi keine Gültigkeit mehr. Die deutschen Politiker bezichtigte er der Lüge, wenn sie dem Volk die Freihandelsabkommen als positiven Wirtschaftseffekt, der für alle Wohlstand und Reichtum bringt, verkaufen würden.

Sammy aus Meerane
Sammy aus Meerane

Mit einer nachdenklich stimmenden Rede meldete sich die Rednerin “Sammy aus Meerane” zu Wort. Mit einer für ihr Alter couragierten Rede legte sie die Lage aus Sicht der jüngeren Generationen dar und äußerte Unverständnis, wie dieser Staat für Kindergärten, Bedürftige und Obdachlose immer weniger Geld zur Verfügung hätte, während für die Kosten der Einwanderungsflut die Geldtöpfe schier grenzenlos seien. Sie sprach den Menschen Mut zu, sich von den Obrigkeiten nicht einschüchtern zu lassen, sich der eigenen Stimme zu bedienen und sich der Macht der Mehrheit bewusst zu werden.

Im zweiten Teil seiner Rede ging Peter Kalkofen anschließend auf die Kontrolle der Nahrungsmittelindustrie über unsere Nahrung ein. Durch die Vergiftung mit Glyphosat würden Umwelt, Tiere und Menschen nachhaltigen Schaden nehmen. Im Gegensatz zu anderen Ländern in Europa, wo Glyphosat nicht zugelassen wäre, würde man in Deutschland einen legeren Umgang mit diesen gefährlichen Stoffen im Landwirtschaftsministerium pflegen. Kalkofen regte konkrete Handlungsempfehlungen an, wie man sich im stillen Widerstand gezielt dieser Politik widersetzen kann, indem man beim Produktkauf auf die Auswahl der Lebensmittel achtet, indem man beispielsweise keine Produkte mit Genmais erwirbt oder regionale Produkte (Fleisch, Getreide) bevorzugt, bei dem die Herkunft der Produkte sicher ist.

Frank Schütze
Frank Schütze

Frank Schütze ging im letzten Beitrag des Abends auf die Flüchtlingspolitik ein. Schütze legte dar, dass die Flüchtlingsströme von geopolitischen Strategen in US-amerikanischen think-tanks geplant und durchgeführt werden würden. Auch Stiftungen, wie beispielsweise von George Soros, würden diese Entwicklung begünstigen und z.B. Organisationen wie ProAsyl in Deutschland unterstützen. Schütze legte dar, dass die Einwanderungsflut nichts anderes als eine militärische Migrationswaffe sei, um Deutschland und Europa nachhaltig zu schwächen. Einen Seitenhieb auf die Landrätin gab es an diesem Abend ebenfalls noch. Hatte doch das Bürgerforum im offenen Brief an die Landrätin bereits auf die steigende Kriminalitätsrate insbesondere in Bezug auf die Sexualdelikte hingewiesen. Köln hätte den Nachweis erbracht, dass die Befürchtungen des Bürgerforums sich als wahr beweisen würden. Jeder klar denkende Mensch bei Verstand hätte diese Entwicklung voraussehen können, so Schütze, wenn man die bereits mißlungene Integration von Muslimen im europäischen Ausland betrachtet.

Zum Schluß der Veranstaltung wieß das Bürgerforum noch einmal auf die Compact-Live Veranstaltung am 03.02.2016 um 19 Uhr in Kosma hin, bei der die Initiative den renommierten Verfassungsrechtler Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider mit einem Vortrag zu seiner geplanten Verfassungsklage erwartet.

Im Anschluss an die Veranstaltung gab es einen Spaziergng durch die Altenburger Innenstadt. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne Zwischenfälle. Alle Redebeiträge werden in den nächsten Tagen auf altenburg-online.de als Video veröffentlicht.

Über Michael Külbel

Michael Külbel ist freischaffender Künstler und Grafikdesigner aus Altenburg. Seit 2015 arbeitet er mit im Team von altenburg-online.de im Bereich Redaktion, Administration, Gestaltung und Berichterstattung.

siehe auch

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Im Gespräch mit Andreas Sickmüller

Michael Külbel: Herr Sickmüller, sie haben mit dem Bürgerforum Altenburger Land in den vergangenen beiden …

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