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Propaganda aus allen Rohren – ein Kommentar von Andreas Sickmüller

Ein Kommentar zur ARD Sendung Zapp 27.01.2016

Andreas Sickmüller
Andreas Sickmüller

Die öffentliche Multi-Kutli-Propaganda wird immer stärker forciert. Auf allen Sendern werden wir mit Werbespots befeuert, wie toll und wichtig Multi-Kulti ist, völlig losgelöst von der „Super-Merkel’schen“ Feststellung aus dem Jahr 2009, dass Multi-Kulti gescheitert sei – absolut gescheitert. Sämtliche, gerade in Verbindung mit der Flüchtlingspolitik zu Tage tretenden, Probleme werden komplett ausgeblendet. Entgegen dem werden die scheinbaren „Probleme“ mit „Rechts“ ebenso hochgeschaukelt wie über alle TV-Formate hinweg die Zahlen der Quotenausländer in Relation zur Gesamtanzahl der Sendungen.

Im genannten Beitrag zeigt die ARD in der Eingangssequenz ca. 25 Sekunden lang Demonstranten, die gegen Multi Kulti skandieren. Besorgte Bürger, so heißt es, würden neben Nazis marschieren (wie auch immer man darauf kommt, dass hier Nazis zu sehen sind und dies per se ohnehin eine reine Definitionsfrage ist, deren Deutungshoheit überdies immer gerade dem obliegt, der das Mikrofon vorgehalten bekommt).

Und nach dem Satz „Besorgte Bürger marschieren neben Noenazis“ wird in der direkt folgenden Einstellung und Aussage, „Polizisten trennen die Rechten von den Linken Gegendemonstranten“ alles, was vorwiegend gerade noch besorgte Bürger waren, mit den ohnehin nicht vorhandenen Nazis in Rechte eingeordnet, und fertig ist die braune Soße.

Bemerkenswert ist, dass die Sequenz , in der die „Rechten bzw. Neonazis“ zu sehen sind, 25 Sekunden dauert, während die der Gegendemonstranten nur ca. drei Sekunden dauert.

Es ist dennoch deutlich zu erkennen, dass die einzigen, die sich aggressiv verhalten, die von der Polizei zurückgehaltenen Gegendemonstranten sind, die mit der Bierdose in der Hand und allesamt mit hochgezogenen Kapuzen dastehen.

Bemerkenswert ebenso, dass alle Polizisten mit dem Rücken zu den bösen Nazis stehen, wie man das eben so macht, wenn Gefahr droht, wendet man ihr einfach den Rücken zu.

Was die Macher der Sequenz nicht bedachten, ist, dass sehr gut zu sehen ist, dass die „Neonazis“ aus völlig normalen Bürgern bestehen, die sich – im Gegensatz zu den „Linken“ – ebenso völlig ruhig und normal verhalten.

In der nächsten Sequenz werden dann Leute gezeigt, die sich von den „Neonazis“ der ersten Sequenz praktisch nicht unterscheiden, und denen es laut Berichterstatter um die („wohl sehr fremdenfeindliche und rechtsradikale“) Bewahrung der Identität des deutschen Volkes geht.

Ohne weitere Feststellungen , was daran so schlimm sei, gibt dann David Begrich, der Leiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus in SA, seine unsubstantiierten, rein rhetorisch geprägten Termini zu Besten. Wirklich Argumentatives hat er, auch wenn es sich zunächst recht wissenschaftlich fundiert anhört, aber nicht wirklich zu sagen. Außer, dass diese Menschen offensichtlich nicht wollen, was man ihnen aufzuzwängen versucht.

Dass die Identität für jeden Menschen aus psychologischer Betrachtung ein bedeutender Lebensbaustein ist, ist diesem Schwätzer entweder nicht bekannt, oder er verschweigt es bewusst:

Für Menschen ist ein ungewollter Identitätsverlust psychisch ein großes Problem, wenn wichtige Gruppenzugehörigkeiten (z. B. Familie, Volk bzw. Nation, Religion, Freunde, Informelle Gruppe) verloren gehen. Sofern die Person sich nicht mehr mit diesen Gruppen identifiziert oder identifizieren kann, wird sie physisch und psychisch isoliert.

Allgemein verliert ein Mensch dann seine Identität, wenn er sich so verändert bzw. von außen beeinflusst wird, dass wesentliche Kriterien entfallen, anhand derer er identifiziert wird und sich selbst identifiziert, oder wenn wesentliche Instanzen, welche die Identifizierung vornehmen, entfallen oder wesentliche Kriterien der Identifizierung geändert werden (z. B. Verlust einer Staatszugehörigkeit).

Quelle Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Identität

Offensichtlich setzt man sich bei den Menschen, die anscheinend wissen, was für uns Deutsche gut ist, über wissenschaftlich fundierte Aussagen hinweg, oder man weiß es einfach besser, was für den Michl gut ist und zwar unabhängig davon, ob ihm dies gefällt, oder nicht.

Später wird festgestellt, dass Videos „mit ähnlicher Ästhetik“ auftauchen. Welcher Ästhetik was ähneln soll, bleibt dabei im Verborgenen.

Jürgen Elsässer Foto: Daniel Fleck
Jürgen Elsässer Foto: Daniel Fleck

Hinter der dort zu findenden Bewegung stünden Publizisten wie Jürgen Elsässer, Hans Thomas Tillschneider und Götz Kubitschek, die sich als „Bewegung von Rechts verstehe“, was verwundert.

Denn auf der letzten Rede, die ich von Jürgen Elsässer live erlebte, hat dieser ganz klar bekannt, dass sein Herz immer noch links schlage. Mir ist jetzt nicht ganz klar, wie man seitens ZAPP darauf kommt, er verstünde sich als Bewegung von Rechts. Möglicherweise ist Jürgen Elsässer eine zwiegespaltene Person, die dann aber immer noch zu 50 % „Links“ sein dürfte, wodurch sich doch eigentlich neonazistische Tendenzen selbst neutralisieren müssten?

Vielleicht ist diese Aussage von ZAPP einfach nur Indiz dafür, dass es sich um eine weitgehend inhaltsleere Propagandasendung handelt, die nur dem Zweck dient, diejenigen, die vom System als gefährlich wahrgenommen werden, zu diffamieren und dem Andersdenkenden gebetsmühlenartig zu suggerieren, sie seien rechtsradikal, nur weil sie ihre Identität wahren wollen. Wobei ich denke, den meisten Menschen geht es primär um die Erhaltung ihres Lebensumfeldes und der dazugehörigen gewohnten Sicherheit.

Diesmal in zutreffender Weise, stellt ZAPP fest, dass in Einsiedel wohl KEINE Extremisten zu sichten sind, wonach der „Zottel-Experte“ David Begrich eine weitere seiner Thesen, mit der er zwar redet, aber im Grunde genommen nichts sagt, zum Besten gibt.

Ja, Herr Begrich, wenn man sein Geld verdient, mit einer Spezies (Neonazis), die es in der behaupteten und organisierten Form gar nicht gibt, dann wird es irgendwann schwierig, zukünftig Geld damit zu verdienen.

Dann ist es aus Ihrer Sicht wohl ein probates Mittel, einfach eine solche Gruppe zu kreieren. Dabei nimmt man alle, die den eigenen Dienstherren,

Das sind die Politiker, die den öffentlich rechtlichen kurz VOR der letzten Bundestagswahl das Wahlgeschenk von 8 Mrd Euro im Jahr machten, indem sie alle Bundesbürger zu GEZ- Beitragspflichtigen machten

gefährlich werden könnten, wie zum Beispiel: Andersdenkende, bekannte Publizisten und Parteien, die sich großem Zulauf erfreuen, werft diese in einen Topf , rührt dreimal kräftig um, und schon hat man eine „Neu-braun eingefärbte Soße“, vor der sich der ganze Wahlschaf-Mob fürchten wird und es geht weiter mit dem Geld verdienen.

Weiterhin stellt Zapp fest:

Mit dem Hasserfüllten Teil der Bevölkerung, mit Geiferern und Nazis will man hingegen bei der „Neurechten“ nichts zu tun haben, weder in den Filmen noch auf der Straße.

Und dann darf „Nazi-Bäcker“ Begrich in gewohnt unbegründeter Weise nochmal feststellen, dass wir es mit der Intellektualisierung antidemokratischer Inhalte zu tun haben, bestätigt aber dann, dass es sich um Leute handle, die durchaus in einem bürgerlich-seriösen Kontext klare Inhalte zu argumentieren in der Lage sind, allerdings rassistisch eben, die aber nicht nur Parolen klopfen. Worin konkret der unterstellte Rassismus bestehe bleibt offen.

Bei etwas näherer Betrachtung auch bringt der Beitrag im Grunde nur eines auf den Punkt: Das System ist inmitten seines Überlebenskampfs. Es nimmt wahr, dass es auf immer mehr Ablehnung, insbesondere aus der bürgerlichen Mitte, stößt, weshalb diese nun auf das Korn genommen wird. Das wird nicht lange gut gehen, da immer mehr Leute merken, wie diese Propaganda-Maschine auf Hochtouren läuft.

Was machen sie denn beruflich, Herr Begrich, wenn sie, nachdem die Neonazis ja ausgerottet zu sein scheinen, Sie auch alle „Neu-Rechten“ erledigt haben?

Andreas Sickmüller

Andreas Sickmüller, Mitinitiator des Altenburger Bürgerforums

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