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+++ BFA-Demo in Meuselwitz am Sonntag den 13.03.2016 gut besucht +++

Frank Schütze begrüßte die Meuselwitzer, Mitstreiter und interessierten Bürger, welche zahlreich erschienen waren. Am Veranstaltungshöhepunkt waren um die 400 Teilnehmer vor Ort. Im Vorfeld bedankte sich Frank für das rege Interesse bei den Unterstützern, bei dem Ordnungsamt, bei der Polizei und verlas die obligatorische Veranstaltungsordnung.

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In der ersten Rede der Veranstaltung vom Bürgerforum Altenburger Land (BFA) in Meuselwitz sprach er vom Großkapital, dem militärisch industriellen Komplex der USA, der Welt-Finanzmafia und deren in Planung befindlichen Ziele: die Ausschaltung der Nationalstaaten durch gelenkte Migrationszüge und dem daraus resultierenden Verlust der völkischen Identität.

Weiterhin prangerte er an: die zu hohe Besteuerung, die rund 60 % des Lohnes ausmacht und in die Staatsverwaltung abgegeben wird. Genauso wie Abgaben der Zwangs-GEZ. Gegen all diese Zahlungsverpflichtungen wirkt der Zehnte aus dem Mittelalter wie ein Almosen.

Die Diktatur des neuen Superstaates sitzt mit in Brüssel, entzieht den nationalen Parlamenten nach und nach ihre Handlungshoheit. Unsere Heimat, dies sollte jedem klar sein, so Schütze, ist immer noch in fester Hand fremder Truppen. Der Besatzungsstatus nach dem 2. Weltkrieges ist in Form des NATO-Stationierungsvertrages nach wir vor in Kraft. Deutschland ist immer noch als Feindstaat bei der UNO eingetragen, was jeder nachlesen kann, so der erste Sprecher weiter.

Nach seiner 25-minütigen Rede, die noch weitere Themen beinhaltete, übergab Schütze das Wort an Dr. Gunter Seyffarth, der sich mit seinen ersten Worten für das Engagement für wahre Demokratie bei den Demoteilnehmern bedankte.

Er informierte, wie die Welt die Dinge außerhalb von Deutschland sieht und übersetzte verschiedene Artikel direkt aus dem Englischen ins Deutsche. „Während hier zu Lande noch froh gemerkelt wird, sieht die Welt draußen das ganz anders.“ scherzte Seyffarth zu Beginn.

So berichtete er, dass der Einfluss von Deutschland auf Europa durch Merkels Alleingang auf Jahre verspielt ist. Trotz dass sie hierzulande gebetsmühlenartig predige, dass die Balkanroute offenbleibe und sie eine europäische Lösung der Asylkrise anstrebe. „Liebe Meuselwitzer, diese europäische Lösung die gibt es längst, aber nicht im merkelischen Sinne.“ so der Doktor weiter. Die „Neue Zürcher Zeitung“ berichtete zum Beispiel, dass Deutschland in Europa und gegenüber der Türkei, zum Bittsteller geworden sei.

Dr. Seyffarth zitierte noch weitere Zeitungen in seiner viertel-stündigen Internationalen Presseschau. Wie „The Huffington Post“, die Wiener Zeitungen „Der Standard“ und die „Kronen Zeitung“ sowie die Französische Nachrichtenagentur AFP. In allen Blättern wurde Merkel mit Kommentaren und Berichten sehr viel Kritik entgegengebracht und sie steht dort ziemlich allein da.

Frank Schütze trat dann wieder ans Podium, warb für die Unterstützung des Bürgerforums in Spendenform, da alle Kosten für die Veranstaltungen aus eigener Tasche getragen werden müssen. Wie Bühne, Technik, Flyer und vieles mehr. Danach übergab er das Wort an Andreas Sickmüller, der ca. 20 Minuten lang als letzter Referent sprach.

Sickmüller stellte sich vor, begrüßte die Teilnehmer der Demo und machte in seinen ersten Worten deutlich, dass man sich das, was hier gerade passiert, nicht gefallen lassen solle! Er sprach für Meuselwitz, deren Ortsteile und den gesamten Altenburger Landkreis.

Er sprach über die Politik, die über unsere Köpfe hinweg entscheidet und ein Klima der Einschüchterung und Verängstigung erzeugt. Wir seien nichts anderes als Statisten, die von jeder Mitbestimmung ausgeschlossen werden, so Sickmüller.

400 Asylbewerber sollen in Meuselwitz und deren Ortsteilen untergebracht werden. Möglich sei dies durch die Gesetzesänderung des Thüringer Flüchtlings- und Aufnahmegesetzes. Und wie bundesweit flächendeckend schon gehandhabt, wird auch hier kein Bürger dazu befragt. Selbstbestimmung und Demokratie sehen anders aus, so Sickmüller weiter. Seine Rede beinhalte noch viele weitere Punkte, die unter anderem die Lokalpolitik und deren Vertreter ins Visier nahmen.

Da alle Einzelheiten der Redner den Rahmen dieses Artikels sprengen würden, verweise ich auf die Videoveröffentlichung, die in den nächsten Tagen erscheinen soll.

Die Demonstration schloss nach weit über einer Stunde der Moderator Schütze ab, indem er sich bei allen Beteiligten bedankte und noch einmal darauf hinwies, dass alle Redner selbst für ihre Redebeiträge verantwortlich sind. Dann warb er noch für den Stammtisch des BfA der jeden Donnerstag im Deja Vue um 19 Uhr stattfindet. Jeder, der Interesse hat, ist gern eingeladen vorbeizukommen, um sich zu informieren.

Es gab Beifall von den Zuschauern und die Demonstration löste sich langsam auf. Einen Spaziergang gab es dieses Mal nicht.

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Über Xlars Freydenker

Xlars Freydenker ist seit 1996 im Internet unterwegs. Seit Anbeginn seiner Zeit im WWW faszinierte ihn die Online-Kunst, welche er dann später auch ausleben sollte. Vor allem saugte er Teile des unermesslichen Wissens vom Netz in sich auf. Von 2000 bis 2007 produzierte er Unmengen an Webdesigns, Grafiken und Karikaturen als Freiberufler. Seit 2009 schreibt Xlars gesellschafts- und systemkritische Texte im Satire-Stil. Auch einmal ernst, oder prollig leicht. 2010 fand er den Weg zu Facebook, obwohl er sich Anfangs wegen der Datensicherheit dagegen verwehrte. 2011 wurde es dann ernster bei FB und der Name Xlars Freydenker wurde geboren. Seit 22.10.2015 engagiert Xlars sich wieder bei Altenburg-Online.de - was seit 1996 nun die 9. Grafik-Version dieser Webseite darstellt. Das Projekt wurde einige Jahre bei freydenker.com geparkt - wo er die Grundlagen für das neue "Altenburg-Online.de - Nachrichten (AON)" erwarb.

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