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Nach Brüssel: Lasst die Medien aus – ein Kommentar von Michael Külbel

hirntod
Hirntod – Gemälde von Michael Külbel

Wieder ein Anschlag. Wieder dieselben Muster. Es wiederholt sich und so langsam fragt man sich, wann man denn endlich aus diesem Alptraum erwachen wird. Doch er wird nicht enden. Während sich die Fronten zwischen Asylgegnern und Asylbefürwortern tagtäglich verhärten, geschuldet auch durch derartige Attentate, geht die Politik den eingeschlagenen Kurs munter weiter. Die Welt ist ein Irrenhaus.

Es sind diese Bilder, die den Hass in uns gebären; Bilder, die aus friedlichen Menschen kampfbereite Zombies machen, die, jeweils im Glauben an das vermeintlich Gute, bereit sind, ihren Mitmenschen auf diesem Planeten Gewalt anzutun. Und auch dieses Muster ist altbekannt. Schaut man zurück in die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Vergangenheit, so fällt es schwer, die jeweiligen Glaubensüberzeugungen im Einzelnen nachzuvollziehen, welche die Protagonisten von der Legitimität ihrer kriegerischen Aktivitäten so radikal überzeugen konnten, dass der Tod von Mitmenschen billigend in Kauf genommen wurde. Oft ist es Unverständnis, mit welcher man die damaligen Überzeugungen aus der Sicht eines aufgeklärten Heute als Irrwege oder Besessenheit belächelt. Wie konnten die Menschen zu Zeiten der Hexenverfolgung Zehntausende Frauen foltern, vierteilen, ertränken und verbrennen? Und dies alles im Namen des vermeintlich Guten – im Namen des Glaubens?

By: Mike_Cantwell

Kriege wurden immer im Namen des Glaubens geführt. Dies war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Und so wie wir auf der einen Seite die fanatischen Islamisten haben, so steht diesen eine wachsende Anzahl von “Verteidigern der abendländischen Werte” entgegen. actio – reactio. Und beiden Teilnehmern an diesem perfiden Spiel ist gleich, dass sie in dem Glauben handeln, für das Gute einzustehen. Die Spielfiguren für einen langsam erodierenden Flächenbrand in Europa sind gesetzt. Der von den CIA bereits im Jahr 2008 prognostizierte Bürgerkrieg bis zum Jahr 2020 in Europa gewinnt somit immer mehr an Kontur.

Wie konnte es soweit kommen, dass – angesichts dieser Geheimdienstinformationen – die Politik dennoch den Weg der offenen Grenzen eingeschlagen hat? Wie ist der Widerspruch zu erklären, dass wir es auf der einen Seite mit einem ausufernden Überwachungsstaat zu tun haben und wir dem Terror andererseits willfährig Tür und Tor öffnen? An Fahrlässigkeit mag man hier so langsam nicht mehr glauben.

Lässt man die gängigen Medien ausgeschalten, durch welche diese Feindbilder transportiert werden, läuft man weniger Gefahr, sich von diesen Glaubensmustern beeinflussen zu lassen. Doch fällt dies aufgrund der Intensität der uns überwältigenden Ereignisse zunehmend schwerer. Dennoch sollte einem immer bewusst sein: der Hass in uns wird zu allererst mittels der medial übermittelten Bilder in unseren Geist injiziert. Bilder, die in uns ein Gefühl der Ohnmacht und Verlustangst erzeugen, sind es, die uns zu radikalen Individuen gedeihen lassen. Lassen wir das nicht zu! Schalten wir die Medien aus und diese vergiftenden Ideologien, die unseren Geist für den geplanten Bürgerkrieg in Europa formen sollen, finden keinen fruchtbaren Boden mehr. Die Ursachen für all dieses Elend liegen nicht bei unseren Mitmenschen. Sie sind woanders zu suchen. Heute ist allerdings nicht der Tag für Schuldzuweisungen.

In Trauer um die Opfer von Brüssel.

Über Michael Külbel

Michael Külbel ist freischaffender Künstler und Grafikdesigner aus Altenburg. Seit 2015 arbeitet er mit im Team von altenburg-online.de im Bereich Redaktion, Administration, Gestaltung und Berichterstattung.

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