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Migrationspolitik treibt Befürworter und Gegner auf die Straßen

Bürgerforum Demonstration 16.10.2016
Bürgerforum Demonstration 16.10.2016

Rund 500 Bürger kamen am 16.10.2016 dem Aufruf des Bürgerforum Altenbuger Land nach, um gemeinsam auf dem Roßplan gegen die Auswirkungen der Einwanderungspolitik der vergangenen Monate zu protestieren. Zur Gegendemonstration hatte ein Bündnis aus dem Verein Pro Humanity und der Partei Die Linke auf dem Topfmarkt aufgerufen. Dem Aufruf folgten laut Polizeiangaben ca. 80 Bürger.

Während die Demonstration auf dem Topfmarkt eher einer zwanglosen Zusammenkunft entsprach, nutzen die Veranstalter des Altenburger Bürgerforums das Podium, um ihren Positionen durch die Beiträge der 3 Redner – Frank Schütze, Dr. Gunter Seyffarth und Andreas Sickmüller – Nachdruck zu verleihen.

Bürgerforum Demonstration 16.10.2016
Bürgerforum Demonstration 16.10.2016

In ihren ca. 1 Stunde andauernden Redebeiträgen zogen die Sprecher des Altenburger Bürgerforums eine Bilanz von einem Jahr Migrationspolitik in Deutschland.

In den Redebeiträgen wurde dargelegt, dass sich nahezu alle Befürchtungen, die das Bürgerforum bereits vor einem Jahr mit dem Beginn ihrer Demonstrationstätigkeiten geäußert haben, nun bewahrheitet hätten.

So hätte sich das Zusammenleben aller in Deutschland lebenden Menschen nachhaltig verschlechtert. Das allgemeine Sicherheitsgefühl der Deutschen sei durch die anhaltenden Terroranschläge stark beeinträchtigt worden. Verunsicherung und Angst bestimmen nun das Leben der in Deutschland lebenden Menschen. Die Kosten für die Integration und die Versorgung der neuen Mitbürger steigen ins Uferlose. Die Kriminalität inkl. der sexuellen Belästigungen in Schwimmbädern und auf öffentlichen Plätzen sei merkbar angestiegen. Die wirtschaftliche Bereicherung durch die neuen Mitbürger hätte sich als blankes Wunschdenken erwiesen. Gerade einmal 5-10 der in der Obhut des Altenburger Jobcenters liegenden ca. 500 Neubürger mit genehmigten Asylanträgen würden ernsthafte Bemühungen für die Integration in den Arbeitsmarkt zeigen. Dr. Gunter Seyffarth ging in seinem Redebeitrag auf die zusätzliche Gefahr von eingeschleppten Infektionskrankheiten ein, die das Gesundheitssystem bis an seine Belastungsgrenze führen würden. Wichtige Impfstoffe seien bereits jetzt nicht mehr vorrätig. Auch habe sich das Zusammenleben der Menschen mit verschiedenen Kulturen in den Stadteilen, in denen eine hohe Konzentration von Flüchtlingen untergebracht sind, nicht so entwickelt wie dies von den Willkommensbefürwortern prognostiziert worden sei. Die Bürger würden die Lärm- und Müllbelästigungen jedenfalls nicht als Bereicherung und Zeichen der Integration wahrnehmen.

Bürgerforum Demonstration 16.10.2016
Bürgerforum Demonstration 16.10.2016

Gegen Ende der Demonstration des Bürgerforum Altenburger Land versuchten sich Störer, die sich von der Demonstration auf dem Topfmarkt aufmachten, Zutritt zur Veranstaltung zu verschaffen. Mit “Nie wieder Deutschland”, “Deutschland-Verrecke” und “Nazis raus” – Rufen näherten sie sich der Demonstration auf dem Roßplan über die Moritzstraße. Durch das Eingreifen der Polizei konnte die Lage wieder beruhigt werden. Auch berichteten Altenburger Bürger, die sich auf dem Weg über den Topfmarkt zur Demonstration befanden, von Gegendemonstranten auf dem Topfmarkt angepöbelt und beleidigt worden zu sein mit Rufen wie: „Ihr seid dumme Fotzen“ und ähnlichem Wortlaut. Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der Linken, die mit dem Slogan “Solidarität statt Radikalität” geworben hatte, wurde ihrem selbst gewählten Motto jedenfalls nicht gerecht. Dies zeigte auch das Zugegensein von Sympathisanten der linksradikalen Antifa, mit denen offenbar keinerlei Berührungsängste bestehen.

Einen kompletten Videomitschnitt der Redebeiträge des Altenburger Bürgerforums gibt es hier:

Über Michael Külbel

Michael Külbel ist freischaffender Künstler und Grafikdesigner aus Altenburg. Seit 2015 arbeitet er mit im Team von altenburg-online.de im Bereich Redaktion, Administration, Gestaltung und Berichterstattung.

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