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Scheidender OB mit Mut zur Wahrheit

Zum letzten Neujahrsempfang seiner Amtszeit am 12.1. war OB Wolf etwas mutiger. Zwar könnte man meinen, er hätte ohnehin nicht mehr viel zu verlieren. Aber mit Blick darauf, dass er noch unter dem Label seiner üppig finanzierten Konzern-Hilfsorganisation SPD Einlass in Erfurt finden will, war es keine schlechte Rede. Neben den regionalen Themen brach er erstmals ein Tabu, das die versammelten Linken (einschl. SPD und CDU) in Unruhe versetzt haben dürfte. Und zwar endlich zwischen echten und Wirtschaftsflüchtlingen zu unterscheiden. Allerdings bezeichnete Wolf die Vermischung beider Gruppen als „Ohnmacht der Politik“. Dabei ist es diese Politik erst, die mit Macht Ohnmacht schafft. Milliardenschwere wirtschaftliche Interessen hinter der Flüchtlingsinszenierung, bis hin zu denen des Megakonzerns Kirche, sowie geostrategische, wie die gezielte Schwächung des russlandtreuen Syrien durch den straff organisierten Menschenexodus biblischen Ausmaßes, sind weder Ergebnis von Zufall, noch von Ohnmacht. Aber selbst wenn Wolf um solche „Feinheiten“ weiß, wäre derartiges auszusprechen dann doch zu viel für Deutschlands hochgelobte Meinungsfreiheit, zumindest wenn er sein SPD-Ticket nach Erfurt erhalten möchte.

Zu Gast beim Neujahrsempfang waren u.a. die OB-Anwärter André Neumann (CDU) und Frank Schütze (Bürgerforum Altenburger Land), als Landrats-Kandidaten die gar nicht mal unsympathische Ulknudel Frank Rosenfeld (Scharia-Partei-Deutschlands) und Andreas Sickmüller (Bürgerforum Altenburger Land). Zwar gibt es auch eine OB Anwärterin der ehemals seriösen SPD namens Schenk. Die aber ist als Leipzigerin und überzeugte Refugees welcome-Aktivistin noch deplatzierter als Merkels Altenburger Apostel Neumann. Dieser ist nett, was gänzlich unironisch gemeint ist. Ein Typ „Schwiegermutters Liebling“, der immer wieder auf andere zugeht. Das ist seine Stärke. Niemand mit Tiefgang, aber ein Strahlemann, mit dem man unbeschwert ein Bierchen schnasseln kann. Eine Art politischer Sirene, die ihre Passanten mit einem Lächeln und tiefer Verblendung auf Merkels Schamlos-(K)lippen laufen lässt. Erfolge, wie die Park-Brötchen Taste gehen zwar auf sein Konto, aber André Neumann ist viel mehr. Er ist in allererster Linie strammer Parteisoldat. Widerspruch gegen GottMerkels Wort fehlt in seiner ideologischen Programmierung. Niemand sollte sich deshalb auch nur einen Augenblick darüber täuschen lassen, dass er kritiklos und ohne eine Spur von Unrechtsbewusstsein die Gesetzesbrüche der Kanzler-Darstellerin als „richtig“ umdeutet. Nahezu alles, was diese personifizierte Heimsuchung (und Heimvernichtung) Deutschlands als alternativlos bezeichnet, findet auch Neumanns Zustimmung. Demgegenüber hatte selbst der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages Merkels Menschenschleusung als klar rechtswidrig eingestuft. Das interessiert und erfährt aber kaum jemand. Es ist auch unwahrscheinlich, dass Neumann sich künftig von den Rechtsbrüchen dieser politisch verkommensten Kanzler-Figur in der Geschichte der Bundesrepublik distanzieren wird. Jener „reinrassigen“ Wirtschafts-Marionette, die skrupellos die millionenfache rechtswidrige Menschenschleusung als genauso alternativlos festlegt, wie die ebenfalls rechtswidrige „Eurorettung“, von der uns versprochen wurde, dass es diese keinesfalls auf Kosten der Steuerzahler anderer Länder geben würde. Auch beim Thema Krieg (Russland, Syrien etc.) wird Neumanns unverbrüchliche Treue zur FDJ-Funktionärin Merkel deutlich. Neumann ist ein netter, willfähriger CDU-Soldat, dem Zweifel an Recht und Sinn der Entscheidungen seiner politischen „Göt(t/z)in“ fremd sind. Dass solcherlei „seriöse“ Parteivertreter in den (noch) deutschen Kommunen dieser Republik bewusst oder naiv auf Bauernfang gehen, ist der Grund dafür, dass Politik gegen das unwissend gehaltene Wahlvolk auch überregional umsetzbar bleibt, stetig schrumpfende kommunale Ressourcen schöngeredet, und Wählerinteressen immer dann werbewirksam vertreten werden, wenn es vergleichsweise um Marginalien geht. Ob wissentlich und korrupt, oder unwissentlich und naiv, Pappkameraden, wie Neumann, Melzer, Rosenfeld, Schenk und Sojka, lenken die Aufmerksamkeit der „Hausbewohner“ folgsam auf den Disput um die „Fassadengestaltung“, während aus dem „Fundament“ ganze Brocken verschwinden. Die OB- und Landrats-Wahl entscheidet, ob diese bewährte Masche der millionenschweren Verdummungsfirmen, die sich verschleiernd noch immer Volksparteien nennen, weiter funktioniert.

Mein Vertrauen für das Amt des OB genießt Frank Schütze, Leistungssportler, Weltmeister und vierfacher Familienvater, der seit 40 Jahren als Vorsitzender eines gemeinnützigen Vereins tätig ist, der sich weder Meinung, noch Mund verbieten lässt und der die Sprache der Menschen spricht, statt politisch korrekte Reden zu halten. Und als Landrat der Finanzsystem-Kenner und -Kritiker Andreas Sickmüller, der u.a. die Verlogenheit der amtierenden Landrätin entlarvt hat.

Gebhard Berger

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